Vatertag: Zeit, unsere Väter und Männer zu ehren

Heute ist Vatertag. Ein Tag, an dem wir ganz bewusst unsere Familienväter feiern und ehren – die Männer, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, für ihre Familien sorgen, arbeiten, schützen und lieben. In einer Zeit, in der Männlichkeit vielerorts unter Beschuss steht, ist dieser Tag wichtiger denn je.

Viele Männer haben es aktuell nicht leicht. Linke und grüne Strömungen sowie Teile der feministischen und queeren Szene führen einen regelrechten Kulturkampf gegen traditionelle Männlichkeit. Als ob ein Mann sich dafür schämen müsste, ein Mann zu sein! Begriffe wie „alter weißer Mann“, „toxische Männlichkeit“ oder „Patriarch“ werden inzwischen so oft verwendet, dass sie mittlerweile inflationär wirken. Sie sollen nicht nur einzelne Verhaltensweisen kritisieren, sondern oft pauschal das männliche Wesen diffamieren. Männer werden dargestellt, als müssten sie sich total verändern: weicher werden, emotionaler, „fraulicher“ denken und handeln… Wer nicht mitzieht, gilt schnell als rückständig oder sogar als gefährlich!

Dabei fällt auf, wie einseitig die Debatte geführt wird. Den Begriff „toxische Weiblichkeit“ hört man praktisch nie. „Alte weiße Frauen“ als Schimpfwort? Fehlanzeige. Stattdessen wird ein ganzes Geschlecht unter Generalverdacht gestellt. Medien und Politik sprechen gerne von „toxischer Männlichkeit“, während die große Mehrheit der Männer ganz normal lebt: Sie lieben ihre Partnerin, kümmern sich liebevoll und auf Augenhöhe um die Kinder, gehen arbeiten und halten die Familie zusammen. Diese Väter werden viel zu selten sichtbar gemacht!

Natürlich gibt es problematische Verhaltensweisen bei manchen Männern – genau wie bei manchen Frauen. Aber die pauschale Kriminalisierung und Pathologisierung von Männlichkeit hilft niemandem. Sie schadet den Jungen, die in der Schule und in den Medien lernen, dass ihre natürliche Energie etwas Schlechtes sei. Sie schadet den Vätern, die trotz aller Anfeindungen jeden Morgen aufstehen und ihre Rolle ausfüllen. Und sie schadet letztlich der ganzen Gesellschaft, die starke, verantwortungsvolle Männer braucht.

Männlichkeit ist nicht per se toxisch. Sie zeigt sich in Schutzinstinkt, Durchhaltevermögen, Risikobereitschaft und dem Wunsch, etwas aufzubauen. Viele Väter verkörpern genau das: Sie reparieren das Fahrrad der Tochter, spielen trotz Müdigkeit mit dem Sohn Fußball, arbeiten Schicht, damit die Familie ein Zuhause hat, und stehen ihrer Frau bei, wenn es schwer wird. Das ist keine Unterdrückung, das ist Partnerschaft und Liebe auf Augenhöhe.

Am Vatertag sollten wir genau diese Männer feiern. Nicht die perfekten, sondern die echten. Die, die Fehler machen und trotzdem da sind. Die, die trotz aller gesellschaftlichen Signale nicht aufgeben, Väter zu sein. Lasst uns an diesem Tag nicht nur Geschenke und Grillwürste verteilen, sondern auch Wertschätzung aussprechen. Sagt eurem Vater, eurem Mann oder eurem Bruder, dass ihr stolz auf ihn seid! Dass seine Art zu denken, zu handeln und zu fühlen ihren Platz hat – und gebraucht wird!

Es braucht keinen „neuen Mann“, der seine Natur verleugnet. Es braucht Männer, die zu ihrer Natur stehen und sie verantwortungsvoll leben. Starke Väter sind kein Problem – sie sind die Lösung für viele Probleme unserer Zeit. Ein herzliches Dankeschön an alle Väter da draußen. Ihr seid wichtig!

Frohen Vatertag!

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