Die so genannten 4 indianischen Gesetze erläutern uns ausführlich, warum das eigene Leben nicht anders hätte verlaufen können als es verlaufen ist und als es…
Der Arbeitstag beginnt. Während ich um 7:30 Uhr meinen ersten Morgenkaffee trank, hatte ich die Inspiration, wie ich den Titel eines Buches, das meine Mutter und ich gemeinsam geschrieben haben, noch aussagekräftiger formulieren kann. Es geht dabei um unsere Einsichten zu einem Thema, das sich aus 36 Jahren Praxis in der Hermetik heraus entwickelt hat. Danach hat sich auch eine sehr alte Idee endgültig geformt und geerdet, sodass ich plötzlich das gesamte Konzept ganz detailliert im Kopf hatte – inklusive des Titels!
Es wird ein Folgebuch sein, weil es so sein sollte, weil es einfach passt! Ich staunte darüber, wie sich manche Puzzle-Teile plötzlich zusammenfügen. Jedes Teilchen kommt an seinen Platz – wenn die Zeit dafür die richtige ist! Nicht früher und nicht später.
Bis jetzt war ich also sozusagen kreativ unterwegs. Um mich herum herrscht noch diese angenehme, absolute Stille… Herrlich!
Doch bald wird die Hektik des Tages beginnen. Da ich nun mit meinem kreativen Teil – also mit der Zeit, in der ich Inspiration empfangen konnte – fertig bin, überlege ich, ob ich ein paar Internetseiten öffnen soll, um zu sehen, was es Neues in der Welt gibt. Aber ich weiß: Sobald ich das tue, ist es mit meiner Ruhe vorbei! Futsch! Wer weiß schon, was ich dort zu sehen bekomme!
Mit Sicherheit Berichte darüber, wie sich manche Länder wieder gegenseitig bombardiert haben. Vielleicht ist der Ölpreis erneut gestiegen. Vielleicht wurde schon wieder irgendeine Schule getroffen und unschuldige Kinder sind ums Leben gekommen. Oder es gibt neue „Enthüllungen“ über die pädophile Clique der Mächtigen dieser Welt – über jene, die sich aufspielen, als seien sie Gott, und mit unermesslicher Macht darüber entscheiden, wie viele Menschen heute ihr Leben verlieren werden!
Brauche ich diesen Sch… wirklich in meinem Geist, in meinen Gedanken?
Wenn ich solche Berichte lese, nehme ich die perverse Welt dieses Abschaums in mein System auf. Warum sollte ich mir das antun? Es ist doch ganz klar, dass man danach nicht mehr normal arbeiten kann, dass man keine wertvollen Inspirationen mehr empfangen kann. Der Geist ist dann auf quasi Müll ausgerichtet. Die „Antennen“ zeigen in Richtung der Abgründe, nicht nach oben zum Göttlichen.
Dazu fällt mir ein Sprichwort ein: „Wer zu lange in den Abgrund schaut, wird irgendwann vom Abgrund verschluckt!“ Und ja – das ist wahr. Man vergiftet seinen mentalen und emotionalen Körper, sobald man solche Berichte in sich hineinzieht. Und wo steht man dann? Man befindet sich plötzlich selbst im Abgrund! Das ist ganz logisch. Gedanklich, also mental, wäre ich mittendrin im Kreis dieser verbrecherischen, teufelsbesessenen Bande! Natürlich wäre ich dann auch mit genau solchen Energien umgeben, denn durch das Lesen von Nachrichten würde ich mich mit ihnen geistig verbinden. Wenn ich das jeden Tag praktizieren würde, dann bräuchte ich mich wirklich nicht zu fragen, wie meine persönliche Zukunft aussehen wird!
Also, mache ich jetzt die Nachrichtenseiten im Internet auf oder nicht?
NEIN.
Ich entscheide mich bewusst für ein klares Nein.
Ich möchte selbst bestimmen, wohin mein Leben geht und was es beinhaltet.
Werde ich durch diese Entscheidung etwas Wichtiges verpassen? Ich denke nicht. Ob die Preise gestiegen sind, werde ich sehen, wenn ich einkaufen gehe. Wie stark der Benzinpreis gestiegen ist, werde ich merken, wenn ich tanken muss. Und ob hier bei uns eine Bombe eingeschlagen hat, werde ich sowieso mitbekommen. Ich hoffe, dass wir in einem solchen Fall per Handy alarmiert wären. Wobei selbst das mir nicht viel nützen würde, denn bei uns gibt es keine Schutzräume, keine Bunker für die Bevölkerung und nichts Vergleichbares.
Also wird geschehen, was Gott für mich vorgesehen hat. Und wenn Gott bald nach mir rufen möchte, dann ist es besser für mich, wenn ich mit reinem Geist, reiner Seele und reinem Herzen vor sein Antlitz trete!
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